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SUV News: Alle Jahre wieder - Neue VW Buggy Studie - aber elektrisch

SUV News: Alle Jahre wieder - Neue VW Buggy Studie - aber elektrisch
Die 60er und 70er Jahre waren die Hoch-Zeit der Volkswagen Buggies, zumeist wilde Kunststoff-Konstruktionen auf Käfer Basis mit Heckantrieb und 34 bis 44 PS, fertig gebaut oder als Kit-Car von zahlreichen Anbietern zu haben. Der Käfer bot sich als Basis nahezu an, er war überall günstig zu haben, Teile ebenso und jeder Mechaniker konnte ihn reparieren - wenn man das nicht sogar selbst erledigte.

Alle Jahre wieder gibt es ein Revival des VW Buggies. Zumindest werksseitig bleibt es lediglich bei Studien - wie 2011 der "Buggy Up". Von 1971 bis 1974 produzierte Karmann einen Buggy auf VW-Basis, Apal aus Belgien ebenso, ein niedersächsischer VW-Händler importierte Modelle aus den USA. Laut Volkswagen entstanden weltweit rund 250.000 individuelle Fahrzeuge in Kleinserien und Unikaten.



Aktuell recht erfolgreich als VW Buggy Spezialist ist der Belgier Stephane Henrard, der mit seinem "DunBee" immer wieder auf Wüstenrallyes wie der Dakar startet und ankommt. Henrard war es auch, der 2003 für Volkswagens werksseitigen Einstieg in die Dakar Rally den auf einem US-Rahmen aufgebauten VW Tarek mit-entwickelte.

Auf dem Genfer Salon vom 7. bis 17. März 2019 wird Volkswagen wieder eine Buggy-Studie präsentieren - diesmal aber vollelektrisch mit dem futuristischen Namen "ID.Buggy". Angelehnt an die populären US-Strandbuggys basiert die Studie auf dem Modularen E-Antriebsbaukasten (MEB). Die Neuinterpretation verzichtet stilecht auf festes Dach und konventionelle Türen. Zusätzlich dominieren freistehende Räder mit Offroad-Reifen und offene Seitenschweller den Gesamteindruck.



Mit der neuen Studie will VW beweisen, das die die vollelektrische MEB Plattform nicht ausschliesslich nur für Grossserien-Modelle genutzt werden kann. VW-Chefdesigner Klaus Bischoff schwärmt: "Ein Buggy ist mehr als ein Auto. Es ist ein automobiles Lebens­gefühl. Das spiegelt sich auch im neuen ID. BUGGY wider, der zeigt, wie die moderne, retrofreie Interpretation eines solchen Klassikers aussieht und vor allem, wie emotional Elektromobilität sein kann."